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Gute Mädchen kommen in den Himmel …

Mit dem Mutterschutz im Rücken können Sie auch mal etwas wagen, wo Sie vorher zu schüchtern waren!

Mit dem Mutterschutz als Schutzschirm können Sie auch mal etwas wagen, wo Sie vorher zu schüchtern waren!

böse überall hin – war doch so, oder? 🙂

Ich dachte, heute wäre es mal an der Zeit, das heikle Thema Mutterschutz anzugehen – von einer anderen Seite. Mutterschutz ist ein sehr weiter Eingriff seitens des Gesetzgebers in die Vertragsfreiheit der bewirkt, dass außer dem Falle einer befristeten Arbeit eine Schwangere Kündigungsschutz hat (es sei denn, sie klaut …) – selbst wenn Sie noch in der Probezeit ist, ja selbst wenn sie das Schwangerschaftsattest innerhalb von zwei Wochen nach Kündigung vorlegt (Sie sollten trotzdem im Zweifel vorher einen Anwalt befragen, statt mir hier blind zu vertrauen!). Pech haben Sie allerdings, wenn der Arbeitgeber Pleite geht, aber das soll uns hier weniger beeindrucken.

Sie lesen hier den Schwangerschafts-Erlebnis-Blog, hier geht es um Erlebnisse und wer sagt, dass diese Erlebnisse nur die Schwangerschaft ausschließlich betreffen müssen? Eben: keiner! Einen Kündigungsschutz zu haben ist etwas sehr Feines – es erlaubt, Ihrer Karriere einen kleinen Schubs zu geben … Sie können sich da was getrauen, wo Sie sonst vielleicht zurückgerudert haben. Nutzen Sie diesen Vorteil!

Vielleicht stecken Sie im Augenblick in einer Konkurrenzsituation – und Ihr(e) KonkurrentIn wähnt sich in dem Vorteil, dass Sie ja sowieso bald in Mutterschutz verschwinden und nicht vor Ablauf der Elternzeit zurück kommen. Gesetzt den Fall, dass Sie tatsächlich vorhaben, schnell wieder an den Arbeitsplatz zurückzukehren, dann ist jetzt die ideale Situation gegeben, den Fehdehandschuh zu werfen! Ja, ich weiß, klingt böse, aber schau’n Sie doch nochmal auf den Titel dieses Artikels … und: nein, es geht nicht darum, Streits loszutreten, aber wenn man schon in einer Konkurrenz steckt …

Wenn Sie das Pech haben, in einer Abteilung zu arbeiten, in der Sie gemobbt werden, denken Sie über folgendes nach: Theatralik ist ein wunderbares Stilmittel und wenn Sie unter Druck kommen, weil gerade eine kleine Mobbingattacke läuft, dann sollten Sie nicht anfangen zu weinen und über Rücken- oder Bauchschmerzen klagen. Lehnen Sie sich gegen die Wand, sinken Sie der Wand entlang zu Boden und dort angekommen fallen Sie in Ohnmacht! Das sieht cool aus und wirkt. Bleiben Sie liegen! Stehen Sie nicht auf – oder lassen Sie sich wenigstens solange Zeit, bis wirklich der letzte von seinem Platz aufgestanden ist. Denken Sie dran: Sie genießen Kündigungsschutz. Nicht weil Sie nett, sondern weil Sie schwanger sind.

Sie meinen, dass der Mutterschutz irgendwann vorbei ist und Sie dann dort wieder arbeiten müssen? Ja, stimmt, nur: na und? Mobbing funktioniert nur, weil die Leute Angst haben, etwas zu verlieren. So lange Sie im Mutterschutz sind, können Sie kaum verlieren! Und, ehrlich jetzt, warum sollten Sie an einen Arbeitsplatz zurückkehren wollen, an dem man Sie nicht haben will? Wäre es da nicht viel intelligenter, die Karte Mutterschutz mit dem Ass Elternzeit zu verbinden und sich nach der Geburt dem Kind und Ihrer Weiterbildung zu widmen? Wenn Sie die Disziplin aufbringen, in eine Abteilung zurückzukehren, wo man Sie nicht haben will, dann haben Sie auch genügend Disziplin, Ihre Weiterbildung voran zu treiben!

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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