≡ Menu

Zusatz zur Geburtsvorbereitung

Ergänzungsprogramme zur Geburtsvorbereitung gibt es einige. Es lohnt sich, darüber nachzudenken.

Ergänzungsprogramme zur Geburtsvorbereitung gibt es einige. Es lohnt sich, darüber nachzudenken.

Was gibts’n noch außer Geburtsvorbereitung?

Einiges!

Was Geburtsvorbereitung beinhaltet, zeigt ein Wikipedia Artikel recht kurz und knackig hier -> Aber es gibt natürlich noch zusätzliche Leckereien in Sachen Vorbereitung.

Sophrologie

Sofrowas? Sophrologie 🙂 Erfunden von Alfonso Caycedo, einem kolumbianischen Neuropsychiater. Die Idee, in Kurzfassung: Über Visualisierung und Atemübungen in einen Entspannungszustand zu kommen,  der es frau erlaubt, ihren Körper aus einer distanzierteren Sicht wahrzunehmen, um ihn, praktsich von außen, dabei zu unterstützen, ruhig zu bleiben, die Sinnesreize wie etwa Muskelkontraktionen anzunehmen und das Baby auf dem Weg durch den Geburtskanal zu begleiten, ja vielleicht sogar zu unterstützen. Der wohl wichtigste Aspekt dabei liegt in der Übung, den Körper unter Kontrolle zu haben, so dass Angst den Geburtsverlauf nicht hemmt oder gar unterbricht. Wie bei allen Techniken im Bereich Meditiation und Atmung ist Übung der Schlüssel – und mit Übung ist mehr als einmal die Woche gemeint …

Übrigens, diese Art Technik wendet man auch gerne schon vor der Geburt an – dann nämlich, wenn das Baby im Bauch ein bissel spät dran ist mit drehen. In dieser Situation wird zum einen versucht, mit dem Baby zu sprechen („Na komm, Kleiner, du musst dich drehen …“) und gleichzeitig versucht, über eine Visualisierung das Baby zu drehen oder, was auch gut funktioniert, sich vorzustellen, dass man die Fruchtblase wie eine Art Ei sehr behutsam mit den Fingerspitzen der gespreizten Hände zu berühren und langsam und behutsam zu drehen.

HypnoBirthing und sanfte Geburt …

… gehen in die gleiche Richtung wie Sophrologie. Auch hier wird durch Übung und Atmung trainiert, den Körper in einen beruhigten, offenen Status zu versetzen – im Falle von HypnoBirthing durch Hypnose/Selbsthypnose und im Falle von sanfte Geburt durch eine Mischung von Selbstsuggestion und autogenem Training. Wie bei Sophrologie liegt der Schlüssel zur Wirksamkeit in regelmäßigem Üben – gerne auch mit Partner, der gerade hier eine wichtige Funktion zugewiesen bekommt. Der soll nämlich bei der Geburt dabei sein und immer wieder dabei helfen, die Gebärende wieder in den Beruhigungszustand zurückzuführen. Sehr interessante Sache das!

Haptonomie

Haptonomie wurde von Frand Veltmann entwickelt. Im Vordergrund steht die Idee, schon so früh wie möglich Kontakt mit dem Baby im Bauch aufzunehmen. Bonding ist eine Idee, die möglicherweise auf Haptonomie gründet. Unter Anleitung eines Therapeuten beginnt das Ganze ab etwa dem vierten Monat – dann, wenn sich das Baby schon von selbst bewegt. Die Übungen führen über sanften Druck auf den Mutterbauch zu Reaktionen von Innen, was die Verbindung Innen/Außen zum Ausdruck bringt. Nähere Informationen finden Sie hier ->

Akupunktur

Ja, auch die weithin bekannte Akupunktur-Methode ist eine Möglichkeit, die Geburt vorzubereiten und durchaus auch, bestimmte Schwangerschaftsprobleme zu lindern. Interessant (siehe Wikipedia-Artikel zu Akupunktur) ist der Umstand, dass es praktisch keinen wissenschaftlichen Beleg für die Wirksamkeit von Akupunktur außer bei Migräne und Schwangerschaftsbeschwerden gibt.

Natürlich könnte ich jetzt auch noch Yoga aufführen, mach‘ ich aber nicht. Ich denke mal, Yoga ist so ein Zwischending – eines, bei dem man zumindest darüber nachdenken könnte, es anstelle eines Geburtsvorbereitungskurses zu machen, gesetzt den Fall, Sie haben einen guten Lehrer oder eine gute Lehrerin.

Alle hier vorgestellte Techniken bzw. Möglichkeiten sind sehr interessante Erlebnisse, die durchaus auch über die Schwangerschaft hinausgehen – beispielsweise in Richtung Stressbewältigung im Beruf.

Genießen Sie die Zeit … 🙂

{ 0 comments… add one }

Leave a Comment

Passwort aendern
Bitte Deine Email-Adresse eingeben. Ein neues Passwort wird Dir per Email zugeschickt.