Eine Diskussion, die immer wieder aufbrandet – nicht zuletzt durch einen Beitrag der Tagesschau vom 20.11.09 – ist die Debatte um Nabelschnurblut. Soll man es festhalten und aufbewahren? Einlagern für den Fall der Fälle? Spenden?
Im Grunde geht es um zwei Optionen:
- Wollen Sie dieses Blut spenden, so dass andere im Bedarfsfall damit versorgt werden können, oder
- wollen Sie dieses Blut gg. Entgeld für eigene Zwecke einlagern lassen?
Wollen Sie dieses Nabelschnurblut spenden?
Das ist für Sie dann kostenfrei, wenn sie in einer der Kliniken entbinden, die dem Spendensystem angeschlossen sind. Vorher fragen ist also nötig – oder Sie schauen auf Nabelschnur.de hier nach >>
Die Tagesschau hat in einem Beitrag über einen erfolgreichen Fall der Transplatation von zwei Beuteln Nabelschnurblut im Falle einer Leukämie bei einem Erwachsenen berichtet. Darüber hinaus finden ja intensive Forschungen in Sachen Stammzellen statt, zu denen dieses besondere Blut einen wichtigen Beitrag liefert.
Unterscheiden muss man hier noch zwischen gemeinnützigen Blutbanken und privaten. Aus meiner ganz privaten und persönlichen Sicht würde ich schon darüber nachdenken, dieses Blut nicht wegwerfen, sondern spenden zu lassen.
Wollen Sie für eigene Zwecke einlagern lassen?
Die zweite Option, das ist die, die gerne ein bisschen Grummeln verursacht, ist die Frage, nach dem Einlagern des Nabelschnurblutes für das eigene Kind oder die eigene Familie – denn damit sind Kosten verbunden – bis zu 3.000 € und, klar, das lockt natürlich auch die Kritiker auf den Plan, die das für ein Geschäft mit der Angst (Stern.de) halten – dieser Bericht ist allerdings schon zwei Jahre alt und wir alle wissen, die Entwicklung bleibt nie stehen. Dem eingangs erwähnten Beitrag der Tagesschau ist zu entnehmen, dass es einer Forschergruppe aus Hannover gelungen ist, aus dem Nabelschnurblut Stammzellen zu entwickeln, so dass das doch sehr vielversprechend ist.
Wenn sie mögen, habe ich Ihnen ein paar Links zu diesem Thema zusätzlich auf unserer Facebook-Seite zusammengestellt.
Genießen Sie die Zeit …















