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Schwanger – aber nicht von ihm!

Schwanger von einem anderen - was jetzt?

Schwanger von einem anderen - was jetzt?

So ist das im Leben manchmal: Man findet einen Partner, verliebt sich und alles läuft gut. Man hat aber auch noch eigene Freunde, eigene Kontakte und auch noch Teile eines eigenen Lebens. Da gibt es Betriebsfeiern, jetzt ja auch vermehrt Weihnachtsfeiern, After-Work-Parties und viele andere Gelegenheiten, zu chillen und Spaß zu haben. Man lacht miteinander, teilt Erlebnisse am Arbeitsplatz, trinkt ein Gläschen miteinander – ja, und manchmal wird da auch schnell ein nächtliches Intermezzo draus. Nichts Ernstes, einfach Spaß, sich ein bisschen fallen lassen. Man kehrt nach Hause zurück, freut sich ein zu Hause zu haben, einen wirklichen echten Partner – tja, aber dann, wenn das kleine Intermezzo grad angefangen hat, im Nebel des Vergessens zu verschwinden wird frau plötzlich klar, sie ist bei diesem kleinen Flirt mit Hautkontakt schwanger geworden. Was jetzt?

In den Fällen, in denen der Partner ganz sicher nicht der Vater sein kann, ist es klar, dass er sofort versteht. Aber in den Fällen, wo das nicht so klar ist, kann sie da drüber weggehen … aber: soll sie das?

Das ist ganz sicher eine sehr schwierige Situation. Auf der einen Seite liebt sie ihren Partner und will ganz und gar nicht diese Beziehung aufgehen, nur weil sie einmal nachgegeben hat. Und überhaupt, würde er nur bleiben, weil das Kind von ihm ist? Existiert diese Beziehung auf Eigentumsbasis (du darfst nur mit mir ins Bett!) und nicht auf der Basis einer Liebe? Würder er, umgekehrt, eine Beziehung nur deshalb aufgeben, weil sie ein Kind von einem anderen kriegt – egal ob sie ihn trotzdem immer geliebt hat?

Amy Winehouse hat das mal in einem ihrer Songs so formuliert?

Aber was ist das Problem? Er sah dir so ähnlich und überhaupt, ich hab die ganze Zeit dabei nur an dich gedacht!

Ich selbst hatte nie diese Situation und da ich als Mann ja auch nicht schwanger werden kann, wie könnte ich beurteilen, was eine Frau in einer solchen Situation machen sollte?! Ich kann es nicht! Und könnte ich einem Mann sagen, was eine gute Lösung wäre? Kann ich auch nicht!

Aber ich kann sagen, was ich dabei empfinde – und mir von meiner Partnerin wünschen würde: Offenheit! Den Mut, offen zu sein – und auch den tatsächlichen Vater zu nennen. Denn der muss seinen Teil der Verantwortung auch übernehmen. Erwachsene Menschen können sich arrangieren, wenn die Fakten alle auf dem Tisch liegen und jeder bereit ist, sachlich zu argumentieren. Stimmt schon, dass die Frau ja auch gewollt hat, als es intim wurde, aber sie muss ja mit ihrem ganzen Leben für die Entscheidung einstehen, die Schwangerschaft zu akzeptieren und das Kind zu wollen. Insofern ist es aus meiner Sicht gerecht, wenn er, der biologische Vater, einen finanziellen Beitrag dabei aufbringen muss, um seiner Verantwortung dabei gerecht zu werden – zumindest dann, wenn die laufende Partnerschaft auseinander gehen sollte.

Aber, ok, vielleicht bin ich da einfach weltfremd …

Genießen Sie die Zeit …

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