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Uuh ahh, der Babyblues ist da!

Gefühlsschwankungen in der Schwangerschaft kommen und gehen.

Gefühlsschwankungen in der Schwangerschaft kommen und gehen.

Da müssen alle Schwangere durch: Der Babyblues oder die Schwangerschaftsdepression. Die eine hat das mehr, die andere weniger. Isses was längerfristiges und will partout nicht weg, nennt man es pränatale Depression. Das klingt zwar besser, ist aber trotzdem was Schreckliches!

Dazu lässt sich eigentlich gar nix sagen! Jede Menge gute oder schlechte Tipps sind überall im Web verstreut. Das Schwierige scheint mir auf der einen Seite, dass es bei jeder Schwangeren irgendwie anders zuschlägt und auf der anderen Seite, dass sich zu der hormonellen Geschichte tieferliegende andere Ursachen gesellen können. Aber der Reihe nach.

Was immer wieder gerne auftaucht, sind Schuld- oder Versagensgefühle, oder einfach nur Heulanfälle. Das kommt und geht. Die eine Schwangere sucht dann das Gespräch mit Mann oder bester Freundin, die andere zieht sich eher zurück. Was auch immer Ihnen hilft, tun Sie’s! Übrigens gerade in solchen Situationen ist ein Gespräch mit Hebamme oder Doula sehr hilfreich. Aber wie auch immer, es geht vorbei! Kommt übrigens noch mal wieder, wenn das Kind auf der Welt ist, aber auch das geht vorbei!

Blöder isses, wenn sich zu der hormonellen Kiste noch tiefere Schichten der Persönlichkeit gesellen – als ob die darauf gewartet hätten, wach zu werden. Das braucht dann einen Arzt – daran wird kaum ‚was vorbei gehen.

Was auch immer es ist, versuchen Sie es und

genießen Sie die Zeit!

{ 2 comments… add one }
  • Hm, Raimund, da muss ich Dir ein bisschen widersprechen. Es muss nicht zwangsläufig kommen – für mich klingt das wie ein unabwendbares Schicksal.
    In der Schwangerschaft ist eine Frau schon ‚dünnhäutiger‘ als normalerweise. Aber daraus muss nicht zwangsläufig ein Blues oder gar eine Depression werden. Mit Achtsamkeit und Sorgfalt für die Seele, sowie einer Prise Gelassenheit, kann eine Schwangerschaft ganz ohne diese Begleiter ablaufen. Das Wissen darum, dass es sein kann, ist durchaus wichtig, und wenn anhaltend Traurigkeit vorherrscht, dann ist es wichtig Hilfe zu suchen.
    Im Prinzip ist es wie mit dem Novemberblues, über den ich hier: http://malen-befreit.de/tag/novemberblues/ eine ganze Reihe von Artikeln geschrieben habe.
    Aber – es muss gar nicht sein, es gibt auch Schwangerschaften ganz ohne!
    lg Sabine

  • Hallo Sabine,

    entschuldige, dass ich nicht schon früher geantwortet habe …

    Die Statistiken, die ich gelesen habe, sagen, das 7 von 10 Frauen den Schwangerschaftsblues mitnehmen und das eine von vier Schwangeren in ernstzunehmende Depressionen fällt.

    Aber, du hast natürlich Recht, keineswegs jede Frau wird davon heimgesucht …

    Raimund

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