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Wohin, wenn man schnell mal muss?

Wohin, wenn man schnell mal muss?

Je mehr sich eine Schwangerschaft der Geburt nähert, desto häufiger stellt sich am Tag die Frage: „Wo is’n hier das nächste Klo?

Sicher, wenn Sie Ihre gewohnten Wege gehen, haben Sie bestimmt schon Ihre Anlaufpunkte: Kaufhaus, Cafebar, Freunde.

Nur, nicht immer geht man die vertrauten Wege. Manchmal muss man auch woanders hin – vielleicht in eine andere Stadt, in eine andere Gegend, zu einem anderen Arzt.

Waren Sie schon mal in einer Zugtoilette? Da hat man manchmal das Gefühl, die Leute vorher haben ihren ganzen Frust zurück gelassen … das ist manchmal unbeschreiblich. Und nicht viel anders kann es einem auf öffentlichen Toiletten gehen.

Ganz brauchbar sind dafür die in größeren Städten anzutreffenden Toilettenhäuschen, für deren Benutzung man 1 € bezahlen muss. Man wirft seine Münze ein, die Tür öffnet sich, man erledigt, was zu erledigen ist und geht wieder. Kaum ist man draußen, wird die Tür verriegelt und der ganze Innenraum komplett und automatisch gesäubert. Ein gutes Gefühl.

Und schauen Sie mal diese schicke Ausführung hier links auf dem Bild. Würden Sie dahinter eine Toilette vermuten? Ist aber eine! Gesehen in Skopje und in Amsterdam (Quelle: Science of the Time).

Aber jetzt kommt der Punkt: Stellen Sie sich vor, Sie müssten also ganz dringend, entdeckten ein Toilettenhäusschen, sausten hinein, Tür zu, Klamotten runter, hingesetzt … und jetzt plötzlich hätten Sie das Gefühl, mitten auf der Straße auf’m Klo zu sitzen und jeder könne Ihnen dabei zusehen …!  Wär‘ das ein Abenteuer? Dieses schicke Häuschen hier, hat nämlich Wände aus einem durchsichtigen Spiegel – einseitig durchsichtig … aber sehen Sie selbst:

Sieht aus, als hätte die Toilette keine Wänder, oder?

Sieht aus, als hätte die Toilette keine Wänder, oder?

Wie sie sehen, sehen Sie keine Wand zwischen Toilette und Straße – eben weil es ein halbdurchlässiger Spiegel ist. Niemand kann rein sehen, aber sie können rausgucken … nur: Hätten Sie auf’m Klo sitzend auch tatsächlich das Gefühl, dass niemand Sie sehen könnte? 😉

Da möchte ich drauf wetten, wenn Sie da das Häuschen verlassen und jemand drehte sich ganz zufällig nach Ihnen um, Sie hätten das Gefühl, der hätte Ihnen zugeschaut!

Also wenn das kein Abenteuer ist, dann weiß ich auch nicht weiter! Nur schade, dass es in Deutschland noch keine dieser Abenteuerspielplätze gibt.

Welche Erlebnisse haben Sie schon gehabt, mit dem „dringenden Bedürfnis“? Konnten Sie immer rechtzeitig und leicht ein stilles Örtchen finden? Oder wurden Sie, was leider immer noch passiert, von einem Ladenbesitzer abgewiesen, als Sie gefragt hatten, ob Sie mal eben dürfen? Als ich vor Jahren mit meiner Frau noch einen kleinen Laden hatte, kam das gar nicht so selten vor, dass plötzlich eine trippelnde Schwangere vor dem Ladentisch stand und ‚mal musste – na ja, und gerne dann, wenn wir hinten im Gang alles vollgepackt hatten.

Schreiben Sie doch einen kleinen Kommentar, was Ihnen passiert ist und wie Sie sich dabei gefühlt haben – oder was Ihre Horrorvision ist, die auf keinen Fall wahr werden darf 🙂

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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