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Selbst ist die Frau II

Bei diesem Vorschlag bildet die Patchwork-Arbeit den Rahmen der Wickeldecke

Bei diesem Vorschlag bildet die Patchwork-Arbeit den Rahmen der Wickeldecke

Wenn Sie schon ein bisschen mit der Nähmaschine vertraut, aber noch keine Power-Userin sind, wäre ein kleiner Zwischenschritt in Richtung Patchwork durchaus nett – so zum üben. Oben abgebildet sehen Sie den Vorschlag für eine Wickeldecke, die aus einem ganzen Stoffstück besteht und bei dem eine Patchworkarbeit den Rahmen bildet.

Meine Frau liebt die alte Idee des Patchworks, nämlich die Stoffresteverwertung, was natürlich nur funktioniert, wenn Sie genügend Reste haben, aber gerade für solche Ideen einer Umrandung werden Sie sicher auch bei sich selbst fündig.

Beim Patchworken kommt es vor allem auf Präzision an. Rechnen Sie etwa einen Zentimeter auf jeder Seite des Stoffstückchens zum umnähen und nochmal einen Zentimeter an den Stellen, wo die Stücke zusammengenäht werden, so dass Sie entsprechend große Stücke schneiden.

Wichtig ist, dass Sie die Stoffe unbedingt waschen, bevor Sie sie vernähen, denn sonst ist der Ärger groß, wenn Ihr Kunstwerk mal aus der Waschmaschine kommt.

Wenn Sie aber schon ein bisschen weiter sind und ein richtiges kleines Kunstwerk für ihr Baby machen wollen, wie wäre es dann mit einer richtigen Patchworkdecke? Hier an der Seite mal ein kleiner Vorschlag mit aufgenähten Namensbuchstaben aus Filz.

Wenn Sie etwas richtig anspruchsvolles für Ihren Liebling machen wollen, wie wäre es dann mit einer Patchwork-Wickeldecke?

Wenn Sie etwas richtig anspruchsvolles für Ihren Liebling machen wollen, wie wäre es dann mit einer Patchwork-Wickeldecke?

Wie schon erwähnt, Präzission ist außerordentlich wichtig – sowohl beim Zuschneiden als auch beim Vernähen. Andererseits, gerade während einer Schwangerschaft ist eine solche Aufgabe ideal, um ein bisschen von sich selbst abgelengt zu werden.

Wenn Sie ein bisschen eine Scheu davor haben, selbst die Stücke zuzuschneiden – oder wenn Ihnen das schlicht auf die Nerven geht – lassen die sich durchaus auch schon fertig geschnitten kaufen, beispielsweise bei Countryliving Dreams. Dann legen Sie sich am besten die Stücke so zurecht, wie sie am Ende zusammengehören. Wenn Sie, wie wir, eine Katze haben, dann legen Sie die Stücke am besten auf dem Boden aus, so dass Ihre Katze auch noch ihren Spaß damit haben kann 🙂

Als nächstes werden die einzelnen Stücke zu Reihen vernäht, dann werden die Reihen miteinander vernäht. Schließlich kriegt das ganze noch einen Rand und fertig ist die Vorderseite. Schon benanntes Zwischenvlies und die Unterseite dazu und fertig ist ihre Patchwork-Wickeldecke.

Das heißt … fast fertig!

Der Name sollte doch schon noch mit auf die Decke - oder?

Der Name sollte doch schon noch mit auf die Decke - oder?

Natürlich, wenn Sie sich schon soviel Mühe gemacht, und soviel Liebe investiert haben, dann gehört eigentlich noch der Name Ihres Babys auf die Decke. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten. Entweder, so wie weiter oben gezeigt, Sie schneiden sich die Buchstaben aus Filz zurecht und nähen die auf. Eine andere wäre, den Namen aufsticken zu lassen.  Wenn Sie das bevorzugen, dann müssen Sie den Namen aufsticken lassen, bevor Sie Ihre Decke mit dem Vlies und der Unterseite vernähen. Wenn Sie das außer Haus machen lassen, werden Sie so um 1 € pro Buchstaben ausgeben müssen. Leider ist es so, dass sich der Stoff gerne beim Besticken verzieht, so dass nicht immer wirklich großartige Ergebnisse dabei herauskommen. Ein weiteres Problem kann auch noch darin liegen, dass die Buchstaben unterschiedlich große Abstände zueinander haben. Das sieht vor allem dann häßlich aus, wenn Sie sehr große Buchstaben wählen.

Ist das nicht ein Schmuckstück? Ich finde, darauf wird sich Ihr Kleines sauwohl fühlen 🙂

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