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Planungskonferenz

Schon überlegt, wo Sie was ins Kinderzimmer stellen - und was zu brauchen?

Schon überlegt, wo Sie was ins Kinderzimmer stellen - und was zu brauchen?

Wahrscheinlich kennen die meisten diese Szene: Irgendwo ein Konferenzraum, Overheadfolien, Zahlenkolonnen, Wasserflaschen auf dem großen runden Tisch: Planungskonferenz!

Und ich finde, für unsere innerhäusliche Planung des künftigen Kinderzimmers sollte uns das Vorbild sein!

Als erstes brauchen Sie die Essentials für die Konferenz: Chips, Limonade, Süßigkeiten … also lauter Nervennahrung. Scheuen Sie sich nicht, ihren allerbequemsten Jogginganzug überzustreifen, denn gerade die ersten Runden können sehr sportlich werden.

Dann folgt die stilvolle Eröffnung:

Mann ruft Frau ins künftige Kinderzimmer. Er hat ein Metermaß in der Hand, den Blick suchend an die Decke gewandt, die Stirn in Falten und die Augenschlitze verengt: „Du, Maus, kannst du mal eben kommen?“ während sein Blick die Decke scannt, die Wände und den Fußboden.

Frau hat den Auftritt an der Stelle des Geschehens, ignoriert aber die Essentials geflissentlich: „Ja?“

Mann mit leicht gekräuselten Augenbrauen: „Du, ich hab mir mal folgendes überlegt: Wie wäre es, wenn …?“ und es folgen sehr detailierte, körperlich ausgeführte Gesten, wo Mann sich was vorstellt – also das Kinderbett, welche Farbe, Vorhänge, etc.

Frau schweigt eine Weile, nähert sich den Essentials und wirft erste Nervennahrung ein. Dann, mit einiger Entschlossenheit in der Stimme: „Nee, das ist nicht gut!“ Kleine wirkungsvolle Pause. Es folgen völlig nebensächliche Einwände und gänzlich unsinnige Begründungen.

Jetzt wieder er, schon deutlich gereizter: „Also gut, ich versuche es nochmal für die ganz Langsamen unter uns: Das Bett sollte am besten hier stehe, weil sich dann auch …. ? blah blah blah. Dann schaut er sie erwartungsvoll an.

Sie winkt hoheitsvoll … ab „Das geht nicht!“ wiederholt sie genervt … und das Ritual hat begonnen – zumindest läuft das bei uns zu Hause gerne so ab. Wir haben einen Riesenspaß dabei, weil gänzlich unterschiedliche Welten aufeinander prallen. Sie hätte dieses und jenes gerne hier stehen, weil sich dass dann mit der Farbe der Wand besser ausgleicht, ich wiederum finde schon die Farbidee hirnrissig, den Platz für jenes sowieso. Und überhaupt: was das dann wieder für Extraarbeit macht, das braucht man doch gar nicht. Für meine Frau und mich sind Ortsbegehungen wichtig, den Ort des Geschehens genau inspizieren. Wir machen brauchen fast immer mehrere Anläufe – und es dauert selten lange, bis wir anfangen, uns scheckig zu lachen … 🙂

Was ich damit sagen will, ist: Sie sollten Spaß haben, wenn es darum geht, sich den künftigen Lebensraum Ihres Nachkömmlings vorzustellen. Das Tolle am sich vorstellen, ist, dass man alles möglich überlegen und verwerfen kann.

Vielleicht haben Sie ja Kataloge geholt und Schere und Kleber bereit liegen, um sich eine Collage zusammenzukleben, wie das Zimmer aussehen soll. Vielleicht machen Sie lieber Bleistiftskizzen. Vielleicht nutzen Sie Millimeterpapier, vielleicht eine Computersoftware. Egal! Übertreiben Sie, schwelgen Sie in Farben und Anschaffungen. Vielleicht hilft gerade die Übertreibung, auf ein vernünftiges Maß zu kommen.

Es wird nicht lange dauern, falls Sie überhaupt einen Anlauf brauchen, bis sie ernsthaft zu planen beginnen.  Vielleicht schauen Sie mal, wie die Profis das machen. Ich habe eine wunderbare Website von Angelique entdeckt, die sich als Architektin mit Kinderzimmern beschäftigt – bis ins Detail.  Ihre Website heißt Spielraum – Lebensraum und das ist für mein Gefühl eine Website der Extraklasse.  Wenn es um die Frage der Planung geht, dann schauen Sie mal hier >>

Gerade, wenn man vieles selbst macht, ist es immer wichtig, sich vorhandene Entwürfe anzuschauen und zu überlegen, was davon man auf sich übertragen könnte oder wollte. Also schauen Sie sich ruhig mal die Beispiele bei Spielraum – Lebensraum an. Vielleicht inspiriert Sie das.

Wenn Sie nicht gerade Single sind und alleine, dann planen Sie das Kinderzimmer zusammen. Machen Sie was Wunderbares draus, ‚was intensives. Stellen Sie sich einfach vor, Ihr Baby hätte Sie schon mal voraus geschickt, einen Platz zu bereiten … 🙂

Genießen Sie die Zeit … 🙂

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