Auch wenns mal ordentlich kracht - dem Boden macht das nix aus

Auch wenns mal ordentlich kracht - dem Boden macht das nix aus

Ganz sicher sind das die schönsten Renovierungsarbeiten – das zukünftige Kinderzimmer aufs Baby vorbereiten. Doch schnell kommen dann auch Überlegungen auf, welche Materialien verwende ich denn nun? Wie sieht es mit Schadstoffbelastung aus? Umweltengel, Ökosiegel, die Vielfalt ist verwirrend und natürlich steht auf keiner Farbdose ‘enthält Giftstoffe’. Ich selbst habe in den Kinderzimmern Ökomaterialien schätzen gelernt. Über den ursprünglichen Gedanken die Schadstoffbelastung möglichst gering zu halten hinaus, haben mich die Materialien derart überzeugt, dass mittlerweile bei allen weiteren Renovierungsarbeiten im und ums Haus nur noch solche Produkte in Frage kommen.

Fangen wir mal ganz unten an, beim Boden.

Welcher Bodenbelag kommt in Frage? Warm soll er sein, pflegeleicht, wischbar, unempfindlich. Glatt genug, um als Untergrund für Autorennen oder Bauklotzlandschaften zu taugen.

Wir haben uns für Korkboden entschieden. Genauer gesagt, für ein geklebtes Korkparkett, das ich selbst verlegt und dann in 4 Durchgängen geölt habe. Wer jetzt an bröselige Weinkorkenoptik denkt, dem sei ein Besuch beim Fachhändler oder ein Blick auf diese Website empfohlen.

Bei Kork reichen die Qualitäten von billigst bis hin zu überragend. Ein guter Korkboden hat die Dichte eines Eicheparketts. Es lohnt sich, etwas mehr zu investieren und abseits der Baumärkte beim Fachhändler nachzufragen. Zum Kleben und Ölen kamen bei uns Produkte von Leinos zum Einsatz, ein Hersteller mit dem ich selbst sehr viele gute Erfahrungen gemacht habe. Nach gut 10 Jahren mit diesen Böden bin ich fest davon überzeugt, dass sich der – zugegeben hohe – Aufwand beim Verarbeiten wirklich gelohnt hat, sie haben schon etliche Kleckereien und Farbspuren überstanden.

Die Pflege gestaltet sich mehr als einfach, Staubsaugen genügt im Normalfall. Ich war zunächst skeptisch, als mir der Händler das erklärte, aber er hat tatsächlich recht behalten. Ein- bis zweimal im Jahr werden die Böden mit Pflanzenseife nebelfeucht gewischt und mit Bodenmilch aufgefrischt, mehr ist tatsächlich nicht zu tun.

Beim Bodenverlegen war ich selbst allerdings nicht schwanger, mit Babybauch sollte der Job dann doch lieber dem werdenden Papa überlassen werden.

Was an die Wand kommt? Erfahren Sie in der Fortsetzung.

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