“Was hat das miteinander zu tun?”, fragen sie sich vielleicht.
Sehr viel! Als ich mein erstes Kind stillte, war ich sehr verunsichert. Es war vor knapp zwanzig Jahren, als die Stillförderung hier in Deutschland gerade erst begann. So bedrängte man mich im Krankenhaus bereits am ersten Tag nach der Geburt etwas zu zugeben, wenn schon keine Nahrung dann doch Tee. Ich habe mich dagegen gewehrt unter Tränen, weil ich mir sicher war, dass das falsch ist.
Unterstützt haben mich dabei mein Mann und meine Freundin! Sie haben mir immer wieder versichert, dass ich richtig handle. Meinen Sohn habe ich fast ein Jahr gestillt und seine Gewichtskurve sprach Bände.
Darum möchte ich Sie auch bitten: Unterstützen Sie Ihre Frau! Informieren Sie sich gemeinsam über das Stillen und versichern Sie Ihr immer wieder, dass Sie alles toll macht. Glauben Sie mir, dass erhöht den Stillerfolg ernorm.
Ein anderer Aspekt ist die Zweisamkeit. Ihre Frau wird gerade am Anfang viel Zeit mit dem Baby und dem Stillen verbringen. Seien Sie Ihr nicht böse, wenn Sie dann weniger Lust am Sex hat. Bitte drängen Sie nicht und haben Sie Geduld! Zeigen Sie Ihre Zärtlichkeit doch mal auf andere Weise: Stellen Sie Ihrer Frau etwas zu trinken hin, wenn Sie stillt. Massieren Sie Ihr den Nacken oder die Füße. Das entspannt und trägt zum Fließen der Milch bei.














