≡ Menu

Schwangerschaftsfotos hausgemacht

Ich dachte, vielleicht interessiert Sie das: Wie kann man gute Fotos aus der Schwangerschaft selbst machen.

Es gibt viele Gründe, warum Frauen Fotos aus ihrer Schwangerschaftszeit haben wollen. Einer davon ist sicher der, dass frau heute stolz darauf sein darf, ein Kind geboren zu haben. Vielleicht auch, weil viele Frauen ihr Kind später bekommen als früher, besser ausgebildet sind, Berufserfahrung haben und sowohl ihr Leben als auch ihre Schwangerschaft viel bewusster erleben, als jemals zuvor. Außerdem: wer hat heutzutage keine Digitalkamera?

Wenn man eine Digitalkamera hat, ist es natürlich leicht, einfach mal drauf zu halten. Wie das Bild geworden ist, kann man sich gleich anschauen und wenn es nix war, löscht man es einfach. Keine Kosten, kein Problem. Und das nächste Bild, bitte.

Die Bilder, die was geworden sind, werden bei Flickr oder Google hochgeladen (oder wo auch immer) und schon kann man sie mit Freunden teilen. Kein herum mailen, kein Theater, einfach klasse! Alleine schon das Teilen ist eine wunderbare Erfahrung.

Andererseits, wenn man schon Fotos macht, dann sollten die am Ende doch wenigstens für den Kühlschrank taugen … wenn sie sich schon nicht an eine Zeitschrift verkaufen lassen, oder nicht? 🙂

Also gut, hier ein paar Tipps, wie die Bilder vielleicht einen Tick besser werden:

  • Posen
    • Hände auf den Bauch. Das lässt sich dann von vorne, von der Seite, liegend, oder wie auch immer ablichten, aber es wird kaum etwas geben, das eindrucksvoller ist, als wenn die Hände den Bauch umfassen.
    • Nackter Bauch. Ein schwangeres Bäuchlein ist schön, also zeigen Sie es her! Es ist gar nicht nötig, mehr als den Bauch zu zeigen.
    • Egal welche Pose, wichtig ist, dass sich die Schwangere immer wirklich wohl fühlt. Klingt wie eine Platitude, ich weiß, aber gerade einer Schwangeren sieht man sofort an, ob sie sich wohlfühlt oder nicht und wenn Sie schon die Bilder selbst machen, dann lassen Sie sich Zeit, überstürzen nichts und … ja … amüsieren Sie sich dabei!
    • Wenn schon ein oder zwei Geschwister da sind, beziehen Sie sie ins Bild mit ein. Eine Kinderhand auf dem schwangeren Bäuchlein kommt immer gut.
    • Wenn Sie schon Rituale mit Ihrem Ungeborenen haben, dann sind das gute Fotomotive – vielleicht wie Sie ihrem Ungeborenen vorlesen …
  • Licht
    • Natürliches Licht ist immer stimmunggebend. Überlegen Sie ein bisschen, wie sie mehr natürliches Licht ins Bild bringen. Experimentieren Sie mit Licht – das lohnt sich immer.
    • Wenn irgend möglich, verwenden Sie kein Blitzlicht. Das lässt die Stimmung des Bildes schnell kalt werden. Für sensitive Menschen hat eine Schwangere eine feines Leuchten um sich herum und Blitzlicht zerstört das.
  • Andere Tipps
    • Location! Es gibt keine Regeln, wo man die besten Fotos schießt. Also experimentieren Sie – und für den Fall, dass Sie schon ein bissel Umgang mit Bildbearbeitungsprogrammen gehabt haben, ist sowieso Ihrer Experimentierlaune keine Grenze mehr zu sezten.
    • Gerade wenn sie und er die Bilder miteinander machen, setzen Sie hin und wieder den Selbstauslöser ein, so dass Sie beide gleichzeitig auf den Bildern sind. Sie sind doch auch eine Familie, oder?
    • Wenn Sie die Absicht haben, später ein bissel mit dem Bildbearbeitungsprogramm zu spielen, denken Sie daran: Das Wichtigste auf dem Bild ist die Schwangerschaft. Also wählen Sie keine Rahmen oder Hintergründe, die das überdecken oder beeinträchtigen.

Wichtig ist: Spaß zu haben! Sie müssen nicht den nächsten Fotowettbewerb gewinnen und Sie müssen auch nicht den Eindruck erwecken, Sie machten das beruflich. Amüsieren Sie sich, experiementieren, lachen Sie und genießen Sie die Zweisamkeit, wenn Sie denn zu zweit sind …

genießen Sie die Zeit 🙂

{ 1 comment… add one }
  • Sehr nützliche Tipps, die Zeit der Schwangerschaft vergeht so schnell – hinter ärgert man sich, dass man nicht mehr Bilder gemacht hat. Schön zur Erinnerung ist z.B. auch eine Fotoserie im Seitenprofil, jede Woche ein Bild.

    Man muss auch kein Profi sein und keine teuere Kamera haben – bei gutem Licht macht fast jede Kamera gute Fotos, Tageslicht ist am natürlichsten. Und noch ein Tipp: Gute Fotos bekommt man, wenn man die schlechten aussortiert (frei nach Helmut Newton). Soll heissen, lieber ein paar mehr Bilder machen, dann hat man hinterher mehr Auswahl, beim ersten „Klick“ ist das „Modell“ vielleicht noch ein bisschen verkrampft, also einfach drauf los knipsen und Spass dabei haben 😉

Leave a Comment

Next post:

Previous post:

Passwort aendern
Bitte Deine Email-Adresse eingeben. Ein neues Passwort wird Dir per Email zugeschickt.