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Zeigt her Eure Füßchen …

Foto von Füßen im Gras (Quelle: Fotolia.de)

Ist Ihnen eigentlich klar, dass die Venen Ihrer Füße und Beine in der Endzeit der Schwangerschaft bis zu 1,5l Blut mehr als normal nach oben wuchten müssen? Das ist eine riesige Anstrengung und Belastung. Zu allem Überfluss kommt noch die Wirkung des Hormons Progesteron dazu, dessen Aufgabe u.a. darin liegt, die Schwangerschaft zu erhalten – das aber den Nebeneffekt hat, dass die Venen(wände) weicher werden – was eben unter dieser Belastung gerne zu Besenreiser oder erweiterte Äderchen führen kann.

Es ist gar keine Frage: Füße und Beine brauchen eine kleine Extraaufmerksamkeit.

Je weiter Ihre Schwangerschaft fortgeschritten ist, desto mehr Arbeiten sollten Sie vielleicht sitzend ausüben – und dabei Ihre Beine nicht übereinander schlagen. Legen Sie Ihre Beine öfter mal hoch – gut, kommt im Büro vielleicht eine Spur zu lässig, aber wenigstens zu Hause lässt sich das doch einrichten, oder?

Und, haben Sie schon mal über den Besuch bei einer Fußpflegerin nachgedacht? Nein? Und auch die Leute von Ayurveda haben da ein paar klasse Ideen, übrigens auch für Ihre Hände.

Aber vielleicht muss es ja gar nicht außer Haus sein – geht genauso gut zu Hause! Wechselbäder für die Beine lassen sich am besten sitzend vom Badewannenrand aus machen – und achten Sie drauf, dass die letzte Runde die kalte ist.

Und, selbstredend, Fußbäder! Immer wieder liest man Lavendelöl ins Wasser geben, weil das desinfizierend sei, aber vielleicht mögen Sie lieber einen anderen Duft – es ist Ihr Fußbad und Ihr Vergnügen, Sie entscheiden.

Und schließlich die Fußmassage. Das geht natürlich am besten zu zweit: Sie relaxed, er arbeitet. Behutsam, den ganzen Fuß massieren, nach und nach, vielleicht an der Ferse beginnen, dann die Fußsohle, den Spann, die Zehen einzeln. Auch gerne mal die Beine hochnehmen und das Blut zur Körpermitte hinschieben. Wenn Sie durch Ihre Schwangerschaft von einer Hebamme oder einer Doula begleitet werden, fragen Sie nach Fußmassagen! Da werden Sie sicher den einen oder anderen guten Tipp bekommen können.

Na ja, und wenn Sie eh grad ungestört sind, es behaglich ist und Sie und er und so, da bietet sich doch auch die Erweiterung des Massagegebietes an. Sie meinen, Fußmassagen sein nicht erotisch? Echt?  Schaun Sie mal hier: >>

Aber, um es nochmal auf den Punkt zu bringen: Erst kommen die Füße dran!  Nehmen Sie sich ruhig ein bisschen Zeit und gönnen Sie Ihren Füßen diese Extraportion Aufmerksamkeit und Pflege. Beginnen Sie mit diesen Fußbädern und -massagen schon so früh wie möglich in der Schwangerschaft und lassen Sie da ruhig eine Gewohnheit draus werden. Ämm, und erst, wenn Ihre Füße ihre Extraportion Aufmerksamkeit bekommen haben, dann erst sollten Sie zu den anderen Sachen übergehen …

Genießen Sie die Zeit 😉

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