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Fehlgeburt!

Am Boden liegende, welkende Rose (Quelle: Fotolia.de)

Über unzähligen Schwangeren schwebt das Damoklesschwert einer Fehlgeburt!

Fehlgeburten passieren! Man schätzt, dass zwischen 15% und 30% aller Frauen, oft völlig unbemerkt, eine Fehlgeburt haben. Da es durchaus sein kann, dass eine Fehlgeburt in sehr früher Schwangerschaftsphase wie eine etwas stärkere Regelblutung aussieht, ist es gut möglich, dass eine Frau weder etwas von ihrer Schwangerschaft, noch etwas von ihrer Fehlgeburt weiß – und daher sind im Grunde alle Schätzungen gar nichts wehrt!

Jetzt könnte man natürlich denken, „mein Gott, sowas passiert doch dauernd, was is’n da das Problem“? Aber es ist eben oft anders! Grade nachdem eine Frau von ihrer Schwangerschaft erfahren, ja vielleicht schon Ultraschallbilder gesehen hat, wenn sie sich über alle Maßen freut – dann ist eine Fehlgeburt etwas Schlimmes! Ganz zu schweigen von einer zweiten!

An das Thema Fehlgeburt knüpfen sich immer folgende generelle Fragen:

  • Wieso passiert das, oder anders formuliert: lässt sich das verhindern?
  • Wenn frau eine Fehlgeburt hatte, kann sie dann trotzdem noch Kinder bekommen?
  • Wie geht man am besten mit der Trauer um, die sich an ein solches Ereignis heftet?

Erschöpfende Antworten lassen sich kaum über einen Blog mitteilen, ich will trotzdem ein paar Gedanken dazu hier äußern:

Risikofaktoren, die zur Fehlgeburt führen können

Wenn frau sich ein bisschen durch dieses Thema liest, liegt die Frage ehrlich bloß: Gibt es irgendwas, das nicht zu einer Fehlgeburt führen kann? Stress erhöht das Risiko – aber ehrlich: welche Frau, die berufstätig ist, hat keinen Stress? Kaffee, mehr als eineinhalb Tassen täglich bzw. Aspirin in den ersten drei Monaten, erhöhen das Risiko. Ok, also umsteigen auf Tee? Besser gesagt Früchtetee? Joggen ist ebenfalls, wie Spiegel Online zu berichten weiß, ein Risikofaktor, also wohl eher umsteigen auf Nordic Walking oder Schwimmen? Transfette, wie man liest, sei auch ein Problem. Die also auch meiden. Rauchen, Alkohol sowieso.

Um es einfach auch mal auszusprechen: Auch dann, wenn Sie all das beherzigen, ab sofort nur noch Wasser schlabbern, unter der Höhensonne im Luftschutzkeller weilen, klassische Musik hören und sich nur noch mit wundervollen Dingen beschäftigen, Sie können eine Fehlgeburt nicht auschließen! Basta! Und die meisten anderen Risikofaktoren gehören in den Bereich des gesunden Menschenverstandes. Leben ist auch Risiko!

Seien Sie einfach ein bissel vernünftig – und, ganz wichtig: Genießen Sie die Zeit! Je entspannter und lockerer Sie ganz normal an Ihren Arbeitsalltag gehen, desto besser für Sie und das Kleine im Bauch. Normal bleiben und freuen, lautet die Devise aus meiner Sicht.

Kann frau nach einer Fehlgeburt immer noch Kinder kriegen?

Klar, warum nicht? Auch nach zwei, auch nach drei, auch nach vier! Wenn nicht etwas Spezifisches eine Rolle spielt, können Sie auch nach Fehlgeburten Kinder bekommen. Gar kein Grund zur Sorgen.

Wie mit der Trauer umgehen?

Grade der Umgang mit Trauer führt gerne zu blöden und oberflächlichen Kommentaren – die will ich Ihnen also hier ersparen. Wenn es ganz schlimm kommt, warum dann nicht zu einem Experten gehen? Was spricht gegen eine Therapie? Egal ob Kunsttherapie, Psychotherapie oder was auch immer, bleiben Sie aktiv und gehen Sie dran, eine Lösung von dieser Trauer zu finden.

Es ist eine Platitude, Ihnen zu sagen, dass das Leben weiter geht – aber: es geht weiter! Eine Fehlgeburt wirft keine Zweifel an Ihrer Fähigkeit auf, Mutter zu sein, und Fraulichkeit, Weiblichkeit, hängt nicht an dem Umstand, ob Sie Kinder bekommen haben oder bekommen können.

Sie werden damit klar kommen!

{ 1 comment… add one }
  • Morschitzky E. Maria

    Guten Tag! Da ich fünf Kinder habe, möchte ich ein paar Tips geben. Was ich gemacht habe, damit die verspäteten Babys zur Welt kommen, müsste umgekehrt ein Faktor sein, eine Fehlgeburt auszulösen: Das sicherste Mittel, Wehen auszulösen war: Joggen, ein milderes Mittel: Stiegen steigen, steile Hügel bergauf gehen, sich bei der Hausarbeit viel bücken. Kaffee fördert Geburten, Baldrian oder Hopfentee lähmt die Muskulatur und verzögert die Geburt.
    Mit freundlichen Grüßen
    Maria Morschitzky

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