Die erzwungene Geburt hat ihr Gutes

by rk-f

Gestern erschien von Martina Lenzen-Schulte auf faz.net ein interessanter Artikel zur Frage, ob man die Geburt bei überfälligen Schwangerschaften einleiten soll oder nicht. Hier ein paar Zitate:

Ob und wann man eine Geburt einleiten soll, zum Beispiel mit wehenfördernden Hormonen, ist freilich umstritten. Oft wurde behauptet, es komme häufiger zu einem Kaiserschnitt, wenn man der Natur derart künstlich auf die Sprünge helfe. Diese Befürchtung erweist sich nun allerdings als unbegründet.

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Für eine Bewertung des Vergleichs zwischen Abwarten und Einleiten zu einem früheren Zeitpunkt reichen die Beobachtungen derzeit nicht aus. Allerdings konnten die Wissenschaftler zudem feststellen, dass jene Kinder, die man ohne Eingreifen im Bauch der Mutter ließ, später öfter Mekonium im Fruchtwasser hatten. Das Mekonium oder Kindspech ist der erste Stuhl im Darm des Ungeborenen. Gelangt er ins Fruchtwasser, ist dies ein Hinweis für Stress im Mutterleib.

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Jedenfalls belegt eine aktuelle Untersuchung aus Holland, die in der jüngsten Ausgabe des „Journal of Midwifery Women’s Health“ (Bd. 54, S. 351) veröffentlicht wurde, dass ein Abwarten sogar jenseits der 42. Woche – auch dafür finden sich Befürworter – die Lage eher verschlimmert.

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Dieser Artikel stammt von ...

– Autor von 572 Artikeln auf Das Schwangerschafts-Erlebnis.

Meine wichtigsten Themen sind Spiritualität im Alltag, spirituelle Freiheit und persönliche Entfaltung. Schwangerschaften sind für mich schon deshalb von besonderem Interesse, weil sich für die Dauer der Schwangerschaft zwei Wesen einen Körper teilen. Daraus ergeben sich immer wieder sehr spannende Erlebnisse, die den Schwangeren selbst oft gar nicht wirklich bewusst sind.

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