Kann durchaus sein, dass sich Ihre Tochter oder Ihr Sohn so gar nicht über neuen Nachwuchs freuen.
Schon mal über diese Frage nachgedacht, wie das für die Tochter oder den Sohn ist, wenn sich plötzlich noch mal Familiennachwuchs einstellt?
Unser Sohn rümpfte da die Nase, denn er musste befürchten, sein Zimmer werde sich verkleinern – und überhaupt: Wo wird das Kind dann sauber gemacht?!! Eine Nichte findet das im Augenblick gar nicht komisch, denn sie hatte sich schon gut darauf eingerichtet, die Eltern nur noch mit einer Halbschwester zu teilen – und daraus wird nun erstmal nix.
Kinder sind in ihren Reaktionen viel ursprünglicher als Erwachsene, die ja alle schon eine Erziehung durchlaufen, und kulturelle Erfahrungen gemacht haben.
Erstgeborene fühlen sich durch die Geburt eines neuen Babies von ambivalenten Gefühlen hin und her gerissen. Rivalitäts-, Neid- und Eifersuchtsgefühle treten in dieser Situation in unterschiedlicher Intensität auf. Es lohnt sich also, darüber nachzudenken, wie Sie Ihrem Kind beim Bewältigen dieser negativen Gefühle helfen können.
Wenn Ihr Kind starke Abneigung gegen das Baby entwickelt, versuchen Sie am besten, nicht dagegen anzugehen. Üben Sie keinen Druck auf Ihr Kind aus, dass es seinen Bruder oder seine Schwester lieben soll.
Lassen Sie Ihr Kind seine Gefühle zeigen!
sagt jedenfalls ein Bericht auf kinder.de.
Die Reaktion auf die Ankündigung, “Hey, stell dir vor, du bekommst noch einen Bruder” muss aber keineswegs negativ ausfallen. Das kann auch ganz anders sein – und manchmal hat man den Eindruck, als wären die Kinder gar nicht überrascht.
Wie auch immer, jenseits der Gefühle von Eifersucht oder Vorfreude spielt natürlich auch die kindliche Neugierde eine Rolle, wie denn das so ist mit dem Baby im Bauch. Sie wollen den Bauch anfassen, vielleicht auch mal am Bauch hören und natürlich werden sie Fragen haben: Wie kriegt das Baby denn da Luft? Kann es mich hören? Und so weiter. Einen interessanten Beitrag dazu finden Sie übrigens hier bei optikur.de (ob denen mal jemand sagen kann, dass diese Werbung, die sich oben drauf legt, nervt?)
Für so manche Eltern kann das schwierig sein, vor allem wenn ein religiöser Hintergrund einen entspannten Umgang mit den eigenen Schamgefühlen verwehrt.
Ganz gleich, ob Sie nun ein unangenehmes Gefühl haben, sich bestimmten Fragen ihres Kindes zu stellen oder dabei völlig entspannt sind, es ist sicher eine gute Idee, viel Zeit mit ihren Kindern oder ihrem Kind zu verbringen. Wie immer gilt: soviel wie möglich zu genießen!
Übrigens: Laden Sie doch Ihre Kinder/Ihr Kind dazu ein, auch einen Namen für den Nachwuchs zu finden … es wäre keine Überraschung, wenn die Kinder schon wissen, ob es ein Junge oder Mädchen wird – bevor das die Eltern wissen!















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