(Anmerkung: Die Links dieses Artikels zu den ZDF Themenseiten von 2009 sind nicht mehr aktuell. Das ZDF hat die Seiten wieder vom Netz genommen … leider)
Wie schon im vorangegangenen Artikel berichtet, kann der kleine Drink während einer Schwangerschaft katastrophale Folgen haben. Immer noch scheint es Ärzte zu geben, die einer Schwangeren zu einem gelegentlichen Gläschen Sekt für den Kreislauf raten. An dieser Stelle kann man eigentlich nur wiederholen: No Drinks, please!
Wir haben heute ein bisschen beim ZDF in dieser Sache recherchiert und präsentieren Ihnen an dieser Stelle ein paar sehr eindringliche Informationen zum Anklicken:
Aus der Redaktion von MonaLisa stammen die folgenden Beiträge:
Kind trinkt immer mit
Zitat:
Alkohol in der Schwangerschaft ist die häufigste vermeidbare Ursache für körperliche und geistige Fehlentwicklungen im Mutterleib. Rund 10.000 Babys kommen laut Schätzungen der Bundesdrogenbeauftragten jedes Jahr in Deutschland mit Alkoholschäden zur Welt, 4000 der Kinder leiden am so genannten Fetalen Alkoholsyndrom. Sie bleiben ihr Leben lang körperlich und geistig schwer behindert.
Klicken Sie einfach hier, um zu der Themenseite zu gelangen. Beachten Sie in der rechten Spalte des Beitrags den Link zum Video der Sendung.
Was der Alkohol anrichten kann …
führt Dr. Jan-Peter Siedentopf in einem Interview aus – einfach sehenswert! Klicken Sie einfach auf den Titel oder hier, um zum Beitrag zu gelangen.
Über …
Alkoholschäden bei Kindern
informiert ein weiterer Beitrag der MonaLisa Redation. Zitat aus dem Beitrag:
Eine Studie der Berliner Charité ergab, dass 58 Prozent der befragten Frauen bis zur 26. Schwangerschaftswoche Alkohol getrunken hatten. 8,4 Prozent aller werdenden Mütter haben einen starken bis riskanten Alkoholkonsum. Dabei reicht bereits eine tägliche Menge von 15 Gramm Alkohol aus, also ein Glas Wein oder eine Flasche Bier, um das Wachstum des Embryos zu beeinflussen und einen deutlichen Minderwuchs zu verursachen.
58% der befragten Frauen bis zur 26. Schwangerschaftswoche – das zeigt eindrucksvoll, wie wenig sich Schwangere über das Risiko von Alkohol während der Schwangerschaft für ihr Ungeborenes im Klaren sind.
Schließlich sei noch auf ein Interview mit der Psychotherapeutin Ellen Scholz hingewiesen:
Behindertes Kind nach Alkoholkonsum
In diesem Interview sagt Frau Scholz:
Scholz: FASD sind nicht heilbar, aber ihre Auswirkungen lassen sich durchaus lindern. Für die betroffenen Kinder ist eine frühzeitige Diagnose die beste Hilfe. Wenn die Umwelt über die Krankheit des Kindes informiert ist, ist sie in der Lage, sich viel besser auf das Kind einzustellen und eine Überforderung durch unrealistische Erwartungen wird vermieden. Darüber hinaus führt eine frühe Diagnostik der Krankheit häufig zu besseren Beziehungen innerhalb der Familie, da die Eltern nun in der Lage sind, das Verhalten ihres Kindes besser zu verstehen und so auch besser auf es einwirken und fördern können. Ein stabiles familiäres Umfeld, das dem Kind Sicherheit und Verlässlichkeit bietet, ist – neben gezielter Sprach- und Bewegungstherapie- für die Förderung des Kindes besonders wichtig.
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