“Die meisten Menschen in unserer Gesellschaft denken, dass Stillen wie ein Reflex funktioniert und darum nicht viel darüber geredet werden muss. Nach der Geburt wird das Kind an die Brust gelegt und fertig. Doch dem ist nicht so. Stillen ist ein sozial erlernter Prozess, der jeweils von der älteren Generation übernommen und gelernt wird.”
Dies ist ein Zitat von Kidsgo. Finden Sie sich darin wieder?
Quelle: www.pixelio.de
Ich möchte Ihnen heute einige Tipps für einen guten Stillstart mit auf den Weg geben:
- Informieren Sie sich schon in der Schwangerschaft über das Stillen. Empfehlenswert ist z.B. das Buch Stillen – So versorgen Sie Ihr Baby rundum gut von Martha Guoth-Gumberger. Auch die Seite der Laktationsberaterinnen bietet einen kleinen Lehrpfad zum Stillen.
- Suchen Sie sich eine Hebamme, Doula oder Stillberaterin, die sie in den ersten Tagen unterstützt und Ihnen beim Stillbeginn helfen kann.
- Erkundigen Sie sich wie die Stillförderung in Ihrer Entbindungsklinik aussieht. Hierbei kann Ihnen die Aktion “Babyfreundliches Krankenhaus” gute Anhaltspunkte liefern.
- Während der Stillzeit ist eine Stillgruppe vor Ort hilfreich. Unter kompetenter Leitung treffen sich hier stillende Mütter mit ihren Kindern. Informieren Sie sich bei der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen, der La Leche Liga oder den Still- und Laktationsberaterinnen (IBCLC).
- Und zum guten Schluss: Lassen Sie sich Zeit! Stillen will gelernt sein… Scheuen Sie sich nicht Hilfe an zunehmen und um Hilfe zu bitten. Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass es sich lohnt “dranzubleiben”. Eine intensive Stillbeziehung ist eine nachhaltige positive Erfahrung für die ganze Familie!














